Archive for Juni 2007

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Raus auf die Straßen gegen Studiengebühren!

Juni 7, 2007

Wir haben bislang erst in 7 von 16 Bundesländenr Studiengebühren, auch wenn die INSM-Propaganda Unicheck gerne so tun will als seien sie schon überall Standard. Deshalb sollten die Studenten, vor allem in den verbliebenen gebührenfreien Bundesländern, der Politik und den Hochschulen mit Protesten und anderen Aktionen einen heißen Sommer und Herbst bescheren.

Ich habe aber ein Manko bei den bisherigen Protesten ausgemacht, das man bei der neuen Protestwelle auf jeden Fall beheben sollte: Die Studenten haben in der Regel alleine gegen die Studiengebühren protestiert. Das ist nicht genug. Geht auf die Schulen zu, informiert die Schüler und laßt sie auch zu den Protesten antreten. Wendet Euch an Elternverbände und führt auch denen vor Augen, dass Studiengebühren die Zukunft und Existenz ihrer Kinder gefährden. Sprecht die Rentner und deren Vereinigungen an, denn auch die sind betroffen, wenn in Deutschland weniger Menschen studieren, schlechter verdienen und daher geringere oder keine Rentenbeiträge zahlen können. Und verbündet Euch zusätzlich mit den Arbeitslosen und deren Organisationen, denn genügend „Karrieren“ von Arbeitslosen dürften in den vergangenen Jahren auch auf die soziale Problematik der Studiengebühren zurückzuführen sein. Aber das war noch nicht alles. Mobilisiert auch die Berufsverbände verschiedener akademischer Berufe, z.B. von Medizinern und Juristen. Denn auch da gibt es langfristig Probleme mit dem Nachwuchs, wenn erst bundesweit Studiengebühren eingeführt werden, insbesondere bei sehr langen Studiengängen wie Medizin.

Mit dieser vereinten Schlagkraft organisiert Ihr flächendeckende Proteste und Aktionen an den Hochschulen und in den Landeshauptstädten. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen oder gar aufgeben! Sich mit vereinten Kräften widersetzen lautet das Gebot der Stunde. Studenten der Kölner und Bonner Hochschulen könnten gar eine Protestaktion vor dem Gebäude der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) planen, die das Lügen-Gebäude http://www.unicheck.de betreibt. Sollte dort der Platz nicht ausreichen, könnten am gegenüberliegenden Rheinufer entsprechende Menschenmassen und große Banner für die notwendige Aufmerksamkeit sorgen. Natürlich muss das Ganze mit einer angemessenen Medien-Präsenz und Berichterstattung verknüpft werden.

Also, liebe Studenten, ab auf die Strassen zu Protesten und Aktionen gegen Studiengebühren anstatt bei Unicheck nur brav Kreuzchen machen!

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Die INSM, Unicheck und die Zungen

Juni 3, 2007

Auf der Unicheck-Website haben die INSM-Lügner den Unicheck- und INSM-Watchblogs und Perspektive2010 offenbar einen eigenen Artikel gewidmet. Anstatt aber in irgendeiner Weise Kritik zu entkräften, wird lediglich billige Polemik eines billigen Germanistikstudenten aus der Unicheck-Redaktion verbreitet. Das Beste: Wir werden als Zungen dargestellt. Als Zungen, die sich weigern, der INSM, Unicheck und all den anderen Spam-Sites der neoliberalen Brandschatzer von Gesamtmetall den Arsch zu lecken. Das ist natürlich böse – sagt die INSM und meint:

Ach ja, wir sind übrigens auch nicht böse und mächtig.

Falsch, denn an jedem durch Sozialraub und Chancenungleichheit Verhungerten und Suizidenten tragt Ihr eine massive Mitschuld. Möglicherweise wäre daher für Euch die Bezeichnung „Mörder in Nadelstreifen“ oder Arbeitgeber-Gestapo nicht falsch. Aber da möge sich doch jeder selbst ein Bild machen – zum Beispiel im INSM-Watchblog oder bei Perspektive2010. Auch über die Wahrheit zum Thema Studiengebühren. Natürlich hatte die INSM auch nicht das erste INSM-Watchblog sperren lassen und ist daher natürlich vollkommen ohnmächtig mit ihrem jährlichen Millionenetat, mit dem sie berolino.pr, Scholz & Friends, dem IW Köln und ihren zahlreichen Mietmäulern aus Wissenschaft und Medien den Hintern vergoldet. Auch die internationalen Netzwerke über zahlreiche neoliberale Think Tanks, die sich sinnentstellend Wirtschaftsforschungsinstitute nennen, oder die Atlantikbrücke haben natürlich nichts mit Macht zu tun, nicht wahr?

Ihr ekelhaften Heuchler und Lügner von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die nichts anderes durchsetzen wollen als eine unsoziale bzw. asoziale Marktwirtschaft, in der Sozialdarwinismus eine aktive Gesellschaftspolitik ersetzt. Ihr widert mich an. Und nicht nur mich. Denn die Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen hat inzwischen offenbar ihr Engagement für Unicheck beendet und Ihr präsentiert dort nun ein Logo der Zeitschrift Guter Rat aus dem Superillu Verlag. Das passt auch besser zu euch, seid ihr doch genauso schlüpfrig und nehmt es mit der Wahrheit auch nicht so genau, solange die Kasse und der Impact für Eure Auftraggeber, den Arbeitgeberverband Gesamtmetall, stimmen.

Im Gegensatz zu den Sprachrohren der INSM, z.B. Prof. Peter Oberender, Oswald Metzger oder Prof. Bernd Raffelhüschen muss sich auch keiner von uns Bloggern jeden Abend das Mietmaul mit Seife auswaschen. Denn deren Zungen sind von den vielen Lügen so dreckig, davon würde ich mir noch nicht einmal bei übelstem Durchfall am Arsch lecken lassen.